Das eigene Fahrrad

Ob Wounderbird, Rasender Roland oder einfach Rosie – Fahrräder sind für die meisten Radfahrer eine Persönlichkeit und werden als solche auch behandelt. So kommt es gar nicht selten vor, dass einem Fahrrad ein Geschlecht, individuelle Eigenschaften und ein ganz eigener Charakter zugesprochen werden. Das eine ist schon mal etwas bockig, das andere rasend schnell – wenn es denn will. Fahrräder sind aus der heutigen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken und bieten eine optimale und persönlichkeitsgeprägte Alternative zu Autos, Bussen und Bahnen.

Was macht das Fahrrad so besonders?

Speziell das eigene Fahrrad sollte zu einem passen

Speziell das eigene Fahrrad sollte zu einem passen

Schon bei der Auswahl des eigenen Fahrradsachtet man, soweit möglich, darauf, dass es zu einem passt. Die Form muss stimmen, die nötigen Gänge müssen vorhanden sein und dann ist da noch die Farbe. Man kann fast sagen, dass das Fahrrad seinem Besitzer angepasst ist. Verspielte Menschen haben schon mal eine grelle Ente als Klingel, romantische Träumer verzieren ihren fahrbaren Untersatz mit Kunstblumen und bunten Bändern und manche gestalten das geliebte Transportmittel sogar komplett selbst mit jeder Menge Fahrradzubehör. So dient das Fahrrad nicht nur als Mittel, um von A nach B zu kommen, sondern auch der kreativen Entfaltung. Je individueller es gestaltet ist, desto stärker wächst es seinem Besitzer ans Herz. Auf diese Weise entsteht schon mal eine enge Bindung zwischen dem Drahtesel und seinem Halter. Und diese Bindung ist nicht nur eingebildet! Bei vielen Fahrrädern passt sich beispielsweise der Sattel bald der menschlichen Anatomie an. Der Fahrer lernt, mit eventuellen Stimmungen seines Rades zurechtzukommen. Er pflegt es, putzt es und zuweilen repariert er es auch. Ist das Rad einmal ernstlich beschädigt, weiß man als begeisterter Radfahrer meist nicht, wie man ohne es zurechtkommen soll. Vor allem Freiheitsliebende verzichten ungern auf den Wind in den Haaren und der fast uneingeschränkten Mobilität auf zwei Rädern. Mittlerweile kann man sich sogar durch einen Motor bei der Mobilität unterstützen lassen. Denn Fahrräder mit Elektromotor werden immer beliebter.

Was tun, wenn Ersatz her muss?

Nach einer gewissen Zeit kommt es schon mal vor, dass ein Fahrrad irreparabel beschädigt ist. Der ganze Austausch einer Gangschaltung kann zuweilen teurer sein, als ein Ersatz und manchmal wurde schon so oft an dem Rad herumgetüftelt, dass es irgendwann nicht mehr zu retten ist. Dann muss ein neues Fahrrad her, doch keine Bange: Auch mit dem neuen Rad lässt sich Freundschaft schließen. So gelingt nach einer kurzen befremdlichen Kennenlernphase oft schnell die allmähliche Annäherung. Der ungewohnte neue Sattel kann sich schnell als bequemer erweisen, als der alte es je war und mit funktionierenden Gängen oder einem hell erstrahlenden neuen Licht lässt sich der vorangegangene Verlust oft schneller verkraften, als erwartet. Schon bald hat auch das neue Fahrrad eine ebenso individuelle Persönlichkeit, wie das alte und zuweilen wächst es einem sogar noch stärker ans Herz, als sein Vorgänger!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *